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Chaitén – Schönheit und Wucht der chilenischen Natur

Umschlossen von urigen Wäldern, aktiven Vulkanen und dem frischen Pazifik liegt das stille Städtchen Chaitén an der Carretera Austral und gegenüber der Insel Chiloé. Hier befindet sich die Pforte zum Pumalin-Park. Das enorme Naturschutzgebiet beheimatet unzählige Wasserfälle, Bäume biblischen Alters, Fjorde und Lavafelder.

Zentrum von Chaitén

Chaitén ist Sinnbild für die Schönheit und Wucht der chilenischen Natur. Eingebettet in einer andächtigen Kulisse mit Vulkanen und Wäldern, grünen Hügeln und dem frischen Pazifik schlummert das kleine Städtchen im nördlichen Teil der Carretera Austral. Genauer gesagt: Hier ist es nach dem verheerenden Vulkanausbruch 2008 neu errichtet worden.

Chaitén lag wortwörtlich in Schutt und Asche. Ursprünglich sah man eine Verlegung der Siedlung nach Santa Bárbara, dem gut zehn Kilometer nördlich gelegenen Küstenabschnitt vor. Hier bestünde größerer Schutz im Falle einer erneuten Naturkatastrophe. Doch die Bevölkerung von Chaitén wollten ihre vertraute Heimat nicht verlassen. So entschloss man sich, die patagonische Stadt an gleicher Stelle neu aufzubauen. Der Strand Santa Bárbara wiederum erhielt sich mit seinem dunklen Vulkansand und dem verwachsenen Ufer den Touch naturbelassener Ästhetik.

Strand Santa Bárbara

Chaitén grenzt an den prächtigen Pumalin-Park. Hunderte Wasserfälle, Bäume biblischen Alters, Fjorde, Lavafelder und zwei aktive Vulkane fasst das Naturreservat. Das romantische Areal war früher der willkürlichen Entwaldung ausgesetzt, bevor der US-Amerikanische Millionär Douglas Tompkins 1991 dieses immense Territorium erwarb. Gemeinsam mit seiner Frau Kristine formte der Gründer der Modemarken „The North Face“ und „Esprit“ das größte private Naturschutzgebiet der Welt. Nach Tompkins’ Tod wurde das Reservat in staatliche Hände übergeben und ist seit 2018 deklarierter Nationalpark – und einer der verblüffendsten des Landes. Eine Wanderung durch die magisch anmutende Waldlandschaft inspiriert alle Sinne. Kahle Baumstämme, feste Vulkanasche, Geröll und andere Spuren der einstigen Vulkaneruption weisen wiederum den Weg hinauf zu einer der elementarsten Erscheinungen dieser Region: der Volcán Chaitén, der nach wie vor rumort und raucht. 

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