Entdecken Sie den Facettenreichtum von Chile. Bei San Pedro de Atacama umgeben Sie sandige Mondlandschaften und Salzseen, brodelnde Geysire und sternenklare Himmel. Bei Pucón beeindrucken Sie prasselnde Wasserströme, aktive Vulkane und das indigene Kulturgut der Mapuche. Reizvolle Flusslandschaften und von deutschen Einwanderern geformte Stadtgeschichte finden Sie in Valdivia vor. In der Region von Cochamó umschließen Sie Granitwände, Alerce-Wälder und das Ufer des patagonischen Reloncaví-Fjords. Bewundern Sie pittoreske Gewässer bei Puerto Varas und Holzkirchen auf der Insel Chiloé. Im Nationalpark Torres del Paine tauchen Sie ein in die wilde Natur Südpatagoniens mit massiven Bergen, türkisfarbenen Seen und wuchtigem Gletschereis. Bereisen Sie eine der südlichsten Städte der Welt und beobachten Sie das agile Treiben der Pinguine auf der Isla Magdalena. Und Sie besuchen die pulsierende Hauptstadt Santiago mit ihren vielen Gesichtern, historischen Plätzen und großartigen Stadtpanoramen. Chile mit seiner unfassbaren Naturvielfalt und seinen liebevollen Menschen begrüßt Sie mit offenen Armen.
Die trockenste Wüste der Welt
Opulente Wälder und Vulkandampf bei Pucón
Kegelförmige Vulkane vor Puerto Varas
Naturspektakel Torres del Paine
Pinguine in der Magellanstraße
San Pedro de Atacama
Die Adern der trockensten Wüste der Welt
Dampfende Geysire, bizarre Mondlandschaften, majestätische Vulkane und der zauberhafte Sternenhimmel – dies und mehr präsentiert Ihnen die Atacama-Wüste im Umkreis der Oase San Pedro de Atacama, die Sie willkommen heißt. Lernen Sie zunächst den speziellen Charme dieses wuseligen Städtchens kennen. Mit seiner isolierten Vitalität erscheint San Pedro wie das zentrale Adergeflecht der trockensten Wüste der Welt. Erleben Sie unmittelbar diese Dualität eines so lebendigen Orts in einer scheinbar so lebensfeindlichen Umgebung.
Das Farbenspektrum der Wüste und Mondlandschaften
Der Name des Valle del Arcoíris ist symptomatisch: Die durch Lehm und Mineralien erzeugten Schichtungen der Felsen muten an wie ein Regenbogen inmitten der Wüste. Rötliche, grüne, gelbe und weiße Erdtöne verschmelzen zu einem prächtigen Farbenspiel, das Sie auf dem Rundgang Ihrer Halbtagestour aus nächster Nähe begutachten. Die Strecke hierhin führt vorbei an einer kleinen Bauern- und Handwerkersiedlung, kuriosen Gebirgszügen und den indigenen Petroglyphen von Yerbas Buenas. Am Nachmittag widmen Sie sich dem Valle de la Luna, dessen Bezeichnung die Gestalt des Geländes erahnen lässt: Wie eine Mondlandschaft, wie das Terrain eines fremden Planeten wirkt diese faszinierende Wüstenszenerie. Während die Sonne am Horizont abtaucht und sich das surreale Salzgebirge rotbläulich verdunkelt, blicken Sie auf die sandigen Dünen und lassen sich in den Bann nehmen von diesem überragenden Schauspiel der Mutter Erde.
Pucón
Die chilenische Schweiz der Region Araukanien
Die bergige Natur und europäische Einwanderungsgeschichte haben dem Kleinen Süden von Chile den Beinamen der chilenischen Schweiz gegeben – und doch ist die Schönheit der Gegend um Pucón mit ihrer endemischen Vegetation, indigenen Kultur und der Konzentration an Vulkanen von ganz individueller Art. Bummeln Sie nach Ihrer Ankunft durch den Kern des munteren Orts, werfen Sie sich in den Sand am Ufer des Villarrica-Sees und gönnen Sie sich lokales Gebäck oder deftige traditionelle Küche in einem der angesehenen Restaurants von Pucón.
Huerquehue – ein Ort zum Verlieben
Das Naturreservat Huerquehue ist einer der ältesten Nationalparks des Landes und gilt unter Chile-Kennern auch als einer der schönsten. Auf einer Wanderung verschlingt Sie der native Urwald mit seinen regionstypischen Araukarien-Bäumen, mit entlegenen Berglagunen und tosenden Wasserbrüchen. Wenngleich ausländische Gäste dem Park nur relativ wenig Beachtung schenken, mag vielleicht genau das sein Segen sein und diesen Zauber behüten. Es ist ein Ort zum Verlieben.
Vitalisierung in den Termas Geométricas
Verwöhnen Sie sich, wenn Ihnen heute danach ist, mit einem Tag purer Vitalisierung in den warmen Quellen der Termas Geométricas. Die Thermalbäder auf der Südseite des Villarrica-Vulkans bestehen aus 17 Pools, die durch schmale Pfade aus rotem Holz miteinander verbunden sind. Mit ihrer geometrisch durchdachten Anordnung und der naturbetonten Architektur fügen sich die Quellen nahtlos ein in die üppig bewachsene Umgebung und gelten als die schönsten Thermen im ganzen Land.
Valdivia
Deutsche Geschichte in Valdivia
Sie reisen weiter nach Valdivia in der ansprechenden Región de los Ríos. Die Stadt steht in ihrer Geschichte und Kultur merklich unter dem Stern der deutschen Einwanderer, die sich hier vor allem Mitte des 19. Jahrhunderts niederließen. Gehen Sie diesen Einflüssen bei einem Stadtspaziergang auf den Grund, besuchen Sie Museen und Galerien, den Fischmarkt oder die deutsche Brauerei im Umland von Valdivia.
Verzweigte Flüsse und Relikte der Kolonialzeit
Verästelte Wasserstraßen durchfurchen die romantische Provinz von Valdivia. Eine spontane Bootstour auf dem gleichnamigen Fluss führt Sie etwa zu Isla Mancera in der Meeresmündung. Gegenüber der urwüchsigen Insel zeigt Ihnen Corral die Verträumtheit und Wehrhaftigkeit dieser Gegend gleichermaßen. Voller Kraft strotzt die hiesige Festungsanlage, die damals die Spanier zum Schutz vor Angriffen von Seeräubern und konkurrierenden Streitkräften an diesem beseelten Küstenstreifen errichteten.
Cochamó
Cochamó umkreist von Vulkanen
Allein die Lage Ihrer anstehenden Station ist sensationell: In alle Himmelsrichtungen wird die Gemeinde Cochamó von Vulkanen umkreist. Granitfelsen bilden steile Hänge und immergrüne Wälder bedecken das Gelände. „Wo die Wasser sich einen“ lautet zu Deutsch der Name des Ortes am Estero Reloncaví, dem nördlichsten Fjord Chiles, der dieser Bergregion maritimes Klima einhaucht. Dass Cochamó trotz seiner abwechslungsreichen Landschaft von einem massiven Touristenverkehr verschont bleibt, verschafft dem Städtchen eine besondere Grazie.
Ursprüngliche Wildnis im Tagua-Tagua-Park
In dem verborgenen Terrain südlich von Cochamó entfaltet sich der 3.000 Hektar große Parque Tagua Tagua. Zwischen Granitmassiv, tosenden Kaskaden und dem Lago Tagua Tagua ist das private Reservat ausschließlich auf dem Wasserweg erreichbar. Das nordpatagonische Ökosystem wird von Alercen, Coihues und Flechten durchzogen und beheimatet scheue Pudú-Hirsche und Pumas. Auf einem Tagesausflug können Sie sich von der besonderen Atmosphäre dieses Rückzugsortes der Natur erfassen lassen. Im Sinne des Naturschutzes ist die Zahl der Besucher beschränkt, eine vorherige Anmeldung daher obligatorisch. Doch genau diese natürlichen und logistischen Barrieren tragen zu dem abenteuerlichen Charakter des Parks bei.
Puerto Varas
Magie der Seenregion
Es empfängt Sie der Mittelpunkt der Seenregion von Chile. Puerto Varas trägt seine ganz eigene Magie mit seinem Panorama auf den glanzvollen Lago Llanquihue und die verschneiten Vulkane am Horizont, mit deutscher Architektur und einladenden Cafés. Flanieren Sie durch den schmucken Stadtkern, halten Sie an dem Seeufer inne und widmen Sie sich dieser außergewöhnlichen Eintracht mit allen Sinnen.
Wasserfälle des Río Petrohué und aktiver Vulkan Osorno
Folgen Sie heute dem Südufer des Llanquihue-Sees bis zu Chiles ältestem Nationalpark Vicente Pérez Rosales. Unerschöpflich brechen hier die Stromschnellen des Río Petrohué über das Vulkangestein und lärmen ungestüm. Im Anschluss können Sie das großartige Erbe chilenischer Tektonik fokussieren. Mit seiner Kegelform und der von Schnee bekleideten Kuppel mutet der Vulkan Osorno an wie aus einem Bilderbuch. Fahren Sie hinauf zur Skistation des Vulkans auf über 1.600 Metern und ergeben Sie sich den tollen Perspektiven auf den riesigen, tiefblauen Lago Llanquihue.
Einzigartige Insel Chiloé
Wenden Sie sich der besonderen Natur und Kultur von Chiloé zu. Bunte Stelzenhäuser reihen sich an den Ufern der zweitgrößten Insel des Landes. Pinguine, Delfine und Robben tummeln sich an den Ufern. Der Nationalpark Chiloé reizt seine Besucher mit schroffen Klippen und grünen Hügellandschaften. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Holzkirchen prägen das Bild der Ortschaften genauso wie die indigene Mythologie ihre Bewohner. Und die lokale, maritime Gastronomie ist extraordinär.
Nationalpark Torres del Paine
Fahrt in den Nationalpark Torres del Paine
Sie begeben sich in das naturräumliche Epizentrum Patagoniens und fahren in den renommierten Torres del Paine. Am Tor zu einer einmaligen Landschaftskulisse und umgeben von internationalem Flair beziehen Sie Ihre Unterkunft. Lehnen Sie sich zurück und fangen Sie die diese unvergleichliche Kulisse des schroffen Nationalparks ein, bevor es morgen ereignisreich wird.
Hinauf zu den berühmten Torres-Gipfeln
Wenn Sie es sportlich mögen, unternehmen Sie heute eine Tageswanderung über steinige Wege hinauf zum Aussichtspunkt Base Las Torres. Die spitzen Gipfel stehen sinnbildlich für den Nationalpark und sind ein weltweit bekanntes Postkartenmotiv. Nach einer anstrengenden, ca. zehnstündigen Tour über etwa 20 Kilometer kehren Sie zurück in Ihre Unterkunft.
Einzigartiger Grey-Gletscher
Vielleicht ist es der eindrucksvollste Ort des Parks, den Sie heute besuchen können: Vor Ihnen ragt der berühmte Gletscher Grey. Der Anblick der weiten, wuchtigen Eisplatte mit ihren von Zeit zu Zeit laut abbrechenden Eisschollen ist wahrlich überwältigend. Eine Bootsfahrt auf dem Lago Grey unterstreicht Ihnen die Dimension des riesigen Gletschers.
Wanderung entlang des Lago Nordenskjöld
Heute können Sie den Tag mit einer eher geruhsamen Wanderung gestalten. Laufen Sie entlang des Ufers des bezaubernden Lago Nordenskjöld. Türkis brilliert die wellige Oberfläche des windgepeitschten Sees. Am Salto Grande stürzen Wassermassen mit ungebrochener Vehemenz herab. Und alles überragen die sogenannten Hörner des Parks, die gewaltigen Cuernos del Paine.
Punta Arenas
Das Ende der Welt
Sie reisen nach Punta Arenas, eine der südlichsten Städte dieser Erde. Hier, vor der Magellanstraße und gegenüber der Insel Feuerland, befinden Sie sich an einem wahrlich geschichtsträchtigen Ort. Epochen der großen Abenteuer, des boomenden Handels und furchtbarer Schicksale charakterisieren Punta Arenas ebenso wie der frische Wind, der durch seine Straßen fegt. Hier endet der amerikanische Kontinent. Und so fühlt es sich auch an.
Auf Tuchfühlung mit Pinguinen auf Isla Magdalena
Etwa 30 Kilometer nordöstlich von Punta Arenas tummeln sich Abertausende von Pinguinen auf der kleinen und menschenleeren Isla Magdalena. Auf einer halbtägigen Tour fahren Sie per Schiff auf der windigen Magellanstraße zur Insel, auf der die munteren Seevögel während der warmen Jahreszeit ihre Eier brüten. Es ist die Nähe zu den liebenswürdigen Pinguinen, zu Albatrossen, Kormoranen und mitunter Delfinen, die Ihnen auf diesem Ausflug ein rührendes Gefühl von Verbundenheit mit dem patagonischen Naturraum vermittelt.
Santiago
Der Puls der Hauptstadt
Es nimmt Sie Santiago in Empfang. Rekapitulieren Sie die bisherigen Reiseepisoden in einem der stilvollen Cafés des Zentrums. Und schnappen Sie die Optik, Klänge und Aromen dieser Stadt sinnlich auf. Hierbei erfasst Sie dieser markante Gegensatz zwischen dem Leben in den zurückgezogenen Peripherien des Landes und dem energiegeladenen Betrieb der Metropole.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Landes
Ruhmvolle Bauten und geschäftiger Straßenhandel, blühende Parkanlagen und moderne Hochhauskomplexe bündeln sich in Santiago. Hier prallen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Chile direkt aufeinander. In der ersten Tageshälfte nimmt Sie Ihr Stadtführer mit in das traditionelle Zentrum und stellt Ihnen die aufgeweckte Plaza de Armas mit ihrer populären Kathedrale, den Regierungspalast La Moneda sowie den grünen Stadthügel Santa Lucía vor. Sie stöbern durch Santiagos Szeneviertel, bevor Sie das elegante Antlitz der Metropole kennenlernen. Der Nachmittag steht Ihnen frei, sich tiefergehend mit der Kunst und Geschichte Chiles auseinanderzusetzen und die Ausstellungshalle Bellas Artes oder das Museo de la Memoria zu besuchen.
Über die Hügel der Hafenstadt Valparaíso und weite Strände von Viña del Mar
Besuchen Sie heute in Eigenregie die Küstenregion Zentralchiles bei Valparaíso. Lassen Sie das Temperament der Hafenstadt auf sich wirken. Fahren Sie mit ruckeligen Aufzügen die Hügel hinauf und begehen Sie den von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Stadtkern. Entdecken Sie herausragende Straßenkunst voller Politik und Ironie. Die Nachbarstadt Viña del Mar gilt als eine der lebenswertesten Orte Chiles. Über die Landesgrenzen hinaus wird sie für ihre wunderschönen, kilometerlangen Sandstrände, der gehobenen Infrastruktur und dem mondänen Flair geschätzt. Schlendern Sie entlang der schicken Promenade oder besuchen Sie die grüne Parklandschaft Quinta Vergara.
Abreise
Abschied von Chile
Heute endet Ihre Reise. Sie begeben sich zum Flughafen der chilenischen Hauptstadt. Von dort reisen Sie zurück nach Hause, voller neuer und bleibender Eindrücke von diesem besonderen Stück Erde.
Der Gesamtpreis für alle Teilnehmenden beträgt
9.020,00 €.