Lebendige Hauptstadt am Fuße der Anden
Naturspektakel Torres del Paine
Kegelförmige Vulkane vor Puerto Varas
Die trockenste Wüste der Welt
Bunte Hügel von Valparaíso
Santiago
Der Puls der Hauptstadt
Herzlich willkommen in Chile! Sie erreichen die Hauptstadt des schmalen Andenlands und beziehen Ihre Unterkunft. Sammeln Sie sich nach Ihrer langen Anreise und verfolgen Sie den energischen Puls der Metropole. Hier in Santiago schlägt das Herz Chiles. Und zugleich erspüren Sie am Fuß der schneebedeckten Berge und unweit des mächtigen Ozeans, was diesem Land einer Sage nach den Namen gab: Chilli – wo die Welt zu Ende ist.
Vulkanpanoramen vor den Toren der Hauptstadt
Es gehört zur Einzigartigkeit von Chile, solch vollkommen gegensätzlich anmutende Lebensräume in sich zu vereinen. Und so erwartet Sie heute ein ausgesprochener Kontrast, wenn Sie die urbanen Sphären von Santiago verlassen und sich in die wuchtigen Anden begeben, um hier die Panoramen auf den knapp 6.000 hohen Vulkan San José zu bestaunen. Auf einer nicht zu anspruchsvollen Wanderung von ca. acht Kilometern in der schönen Landschaft des Tals La Engorda widmen Sie sich dem Anblick des als aktiv geltenden Vulkans umgeben von verschneiten Bergen und einer andächtigen Atmosphäre.
Puerto Natales
In das Herz Patagoniens
Sie ziehen weiter in den extremen Süden Chiles. Nach einem Inlandsflug erreichen Sie die Region Magallanes und gelangen anschließend nach Puerto Natales. Dies ist die Pforte zu den grandiosen Phänomenen Patagoniens. Bevor Sie intensiver in diese packende Natur einsteigen, lassen Sie sich zunächst von der betriebsamen wie verträumten Stimmung des Städtchens anstecken. Schlendern Sie entlang der Uferpromenade des Fjords Última Esperanza und atmen Sie die frische Luft des zerklüfteten Zipfels von Südamerika tief ein.
Fjordtour zu den Gletschern Balmaceda und Serrano
Heute erleben Sie die Faszination Patagoniens auf dem Wasserweg. Im Rahmen einer Bootstour gleiten Sie durch den Fjord Última Esperanza zu den Gletschern Balmaceda und Serrano im Nationalpark Bernardo O’Higgins. Auf Ihrer Rundfahrt durch die Meerenge umgeben Sie steile Berge, Kolonien von Seelöwen und Kormoranen, Südbuchenwälder und kleine Wasserfälle. Es ist rau hier und bezaubernd.
Nationalpark Torres del Paine (Beginn der Rundwanderung)
Beginn der Wandertour im Torres del Paine
Sie verlassen das sympathische Städtchen Puerto Natales und begeben sich in die raue Natur Patagoniens. Mit einem Shuttle-Bus fahren Sie am Nachmittag in den renommierten Nationalpark Torres del Paine. Am Tor zu einer einmaligen Landschaftskulisse und umgeben von internationalem Flair können Sie sich zurücklehnen, bevor am morgigen Tag Ihre Wandertour beginnt.
Hinauf zu den berühmten Torres-Gipfeln
Am frühen Morgen brechen Sie auf und starten Ihre erste Tageswanderung über steinige Wege hinauf zum Aussichtspunkt Base Las Torres. Die spitzen Gipfel stehen sinnbildlich für den Nationalpark und sind ein weltweit bekanntes Postkartenmotiv. Nach einer anstrengenden, ca. zehnstündigen Tour über etwa 20 Kilometer kehren Sie zurück in den Sector Central.
Wanderung entlang des Lago Nordenskjöld
Nach der sehr sportlichen Wanderung am Vortag fällt die heutige Wanderstrecke mit ca. 14 Kilometern etwas geruhsamer aus. Sie laufen entlang des Ufers des bezaubernden Lago Nordenskjöld und passieren den Cerro Almirante Nieto sowie die gewaltigen Cuernos del Paine. Im Sector Francés erreichen Sie Ihren Zeltplatz.
Aufstieg zum Mirador Francés
Am vierten Tag Ihrer Tour im Nationalpark Torres del Paine wandern Sie durch grüne Wälder entlang des Valle Francés hinauf zum Mirador Francés. Hier erwarten Sie atemberaubende Ausblicke auf die bergige Landschaft und türkisfarbene Gewässer in der Umgebung. Anschließend steigen Sie wieder hinab und wandern in den Sector Paine Grande, wo Sie sich nach der etwa 21 Kilometer langen, zehnstündigen Tour in Ihrer Unterkunft erholen.
Puerto Natales (Ende der Rundwanderung)
Grey-Gletscher und Rückfahrt nach Puerto Natales
Ihre Rundwanderung im Nationalpark Torres del Paine endet heute mit einem förmlichen Feuerwerk eines Naturspektakels. Zunächst passieren Sie das mächtige Massiv des Bergs Paine Grande
und urige Waldlandschaft, bevor Sie den vielleicht eindrucksvollsten Ort des Parks erreichen: Vor Ihnen liegt der monumentale Gletscher Grey. Der Anblick der weiten, wuchtigen
Eisplatte mit ihren von Zeit zu Zeit laut abbrechenden Eisschollen ist wahrlich überwältigend.
Im Anschluss an die Wanderung hinab zum Sector Paine Grande überqueren Sie mit der Fähre den Lago Pehoé und nehmen in Pudeto den Shuttle-Bus, der Sie zurück in das Städtchen Puerto
Natales fährt. Es ist ein guter Moment einzuhalten und Ihre Erlebnisse Revue passieren zu lassen.
Punta Arenas
Das Ende der Welt
Sie reisen nach Punta Arenas, eine der südlichsten Städte dieser Erde. Hier, vor der Magellanstraße und gegenüber der Insel Feuerland, befinden Sie sich an einem wahrlich geschichtsträchtigen Ort. Epochen der großen Abenteuer, des boomenden Handels und furchtbarer Schicksale charakterisieren Punta Arenas ebenso wie der frische Wind, der durch seine Straßen fegt. Hier endet der amerikanische Kontinent. Und so fühlt es sich auch an.
Auf Tuchfühlung mit Pinguinen auf Isla Magdalena
Etwa 30 Kilometer nordöstlich von Punta Arenas tummeln sich Abertausende von Pinguinen auf der kleinen und menschenleeren Isla Magdalena. Auf einer halbtägigen Tour fahren Sie per Schiff auf der windigen Magellanstraße zur Insel, auf der die munteren Seevögel während der warmen Jahreszeit ihre Eier brüten. Es ist die Nähe zu den liebenswürdigen Pinguinen, zu Albatrossen, Kormoranen und mitunter Delfinen, die Ihnen auf diesem Ausflug ein rührendes Gefühl von Verbundenheit mit dem patagonischen Naturraum vermittelt.
Puerto Varas
Magie der Seenregion
Es empfängt Sie der Mittelpunkt der Seenregion von Chile. Puerto Varas trägt seine ganz eigene Magie mit seinem Panorama auf den glanzvollen Lago Llanquihue und die verschneiten Vulkane am Horizont, mit deutscher Architektur und einladenden Cafés. Flanieren Sie durch den schmucken Stadtkern, halten Sie an dem Seeufer inne und widmen Sie sich dieser außergewöhnlichen Eintracht mit allen Sinnen.
Traumhafte Perspektiven vom Vulkan Osorno
Mit seiner Kegelform und der von Schnee bekleideten Kuppel mutet der Vulkan Osorno an wie aus einem Bilderbuch. Im Rahmen einer geführten Trekkingtour fokussieren Sie dieses großartige Erbe chilenischer Tektonik. Sie fahren entlang des Südufers des Llanquihue-Sees in Chiles ältesten Nationalpark Vicente Pérez Rosales. Bei La Picada starten Sie Ihre 18 Kilometer lange Tageswanderung. Am höchsten Punkt auf ca. 1.000 Metern über dem Meeresspiegel ergeben Sie sich den tollen Perspektiven auf den riesigen, tiefblauen Lago Llanquihue und dem Tronador-Vulkan an der chilenisch-argentinischen Grenze.
Rundfahrt auf der einzigartigen Insel Chiloé
Chiloé trägt eine ganz besondere Natur und Kultur. Bunte Stelzenhäuser reihen sich an den Ufern der zweitgrößten Insel des Landes. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Holzkirchen prägen das Bild der Ortschaften genauso wie die indigene Mythologie ihre Bewohner. Und die lokale, maritime Gastronomie ist extraordinär. All das erwartet Sie während Ihrer Tagestour auf Chiloé.
Pucón
Die chilenische Schweiz der Region Araukanien
Die bergige Natur und europäische Einwanderungsgeschichte haben dem Kleinen Süden von Chile den Beinamen der chilenischen Schweiz gegeben – und doch ist die Schönheit der Gegend um Pucón mit ihrer endemischen Vegetation, indigenen Kultur und der Konzentration an Vulkanen von ganz individueller Art. Bummeln Sie nach Ihrer Ankunft durch den Kern des munteren Orts, werfen Sie sich in den Sand am Ufer des Villarrica-Sees und gönnen Sie sich lokales Gebäck oder deftige traditionelle Küche in einem der angesehenen Restaurants von Pucón.
Huerquehue – ein Ort zum Verlieben
Das Naturreservat Huerquehue ist einer der ältesten Nationalparks des Landes und gilt unter Chile-Kennern auch als einer der schönsten. Auf Ihrer Halbtageswanderung verschlingt Sie der native Urwald mit seinen regionstypischen Araukarien-Bäumen, mit entlegenen Berglagunen und tosenden Wasserbrüchen. Wenngleich ausländische Gäste dem Park nur relativ wenig Beachtung schenken, mag vielleicht genau das sein Segen sein und diesen Zauber behüten. Es ist ein Ort zum Verlieben.
Einmaliges Naturschauspiel am Krater des Vulkans Villarrica
Chiles Natur ist geprägt von Extremen. Auf Ihrer heutigen Besteigung des aktiven Vulkans Villarrica erleben Sie hautnah eines der imposantesten Schauspiele des Landes. Mit fachkundiger Begleitung wandern Sie hinauf zum Krater des Vulkans. Auf Ihrem Weg über Felsen und Eisflächen eröffnen sich wundervolle Ausblicke auf die bergige Seenlandschaft der Region. Die Wanderung ist sportlich. Doch erreichen Sie schließlich Ihr Ziel, verblasst all die Anstrengung und Sie bestaunen atemlos das Spektakel vor Ihren Füßen, während Rauch aus dem Krater steigt und mitunter gar brodelnde Lava aufblitzt.
San Pedro de Atacama
Die Adern der trockensten Wüste der Welt
Dampfende Geysire, bizarre Mondlandschaften, majestätische Vulkane und der zauberhafte Sternenhimmel – dies und mehr präsentiert Ihnen die Atacama-Wüste im Umkreis der Oase San Pedro de Atacama, die Sie willkommen heißt. Lernen Sie zunächst den speziellen Charme dieses wuseligen Städtchens kennen. Mit seiner isolierten Vitalität erscheint San Pedro wie das zentrale Adergeflecht der trockensten Wüste der Welt. Erleben Sie unmittelbar diese Dualität eines so lebendigen Orts in einer scheinbar so lebensfeindlichen Umgebung.
Das Farbenspektrum der Wüste und Mondlandschaften
Der Name des Valle del Arcoíris ist symptomatisch: Die durch Lehm und Mineralien erzeugten Schichtungen der Felsen muten an wie ein Regenbogen inmitten der Wüste. Rötliche, grüne, gelbe und weiße Erdtöne verschmelzen zu einem prächtigen Farbenspiel, das Sie auf dem Rundgang Ihrer Halbtagestour aus nächster Nähe begutachten. Die Strecke hierhin führt vorbei an einer kleinen Bauern- und Handwerkersiedlung, kuriosen Gebirgszügen und den indigenen Petroglyphen von Yerbas Buenas. Am Nachmittag widmen Sie sich dem Valle de la Luna, dessen Bezeichnung die Gestalt des Geländes erahnen lässt: Wie eine Mondlandschaft, wie das Terrain eines fremden Planeten wirkt diese faszinierende Wüstenszenerie. Während die Sonne am Horizont abtaucht und sich das surreale Salzgebirge rotbläulich verdunkelt, blicken Sie auf die sandigen Dünen und lassen sich in den Bann nehmen von diesem überragenden Schauspiel der Mutter Erde.
Andenlagunen, Salar de Atacama und Piedras Rojas
In der Einsamkeit der Atacama-Wüste verteilen sich spiegelnde Berglagunen auf über 4.000 Höhenmetern, an die Sie heute herantreten. Rosa gefiederte Flamingos sammeln sich an den Ufern der andinen Gewässer, über die kegelförmige Vulkane ehrwürdig wachen. Die kupferfarbenen Felsformationen der Piedras Rojas bilden einen scharfen Kontrast zu den Türkistönen des abseitigen Salar de Talar. Und zwischen kleinen Wüstensiedlungen mit traditioneller Lehmarchitektur erstreckt sich das verkruste Salzfeld des unermesslichen Salar de Atacama.
Brodelnde Tatio-Geysire und ein Blick in den Sternenhimmel
Noch vor Sonnenaufgang startet Ihre Tour zu den berühmten Tatio-Geysiren. Sie begeben sich hinein in die Anden und fahren zu den Kratern des Vulkans El Tatio auf ca. 4.300 Höhenmetern. Rauch steigt aus den brodelnden Geysiren, während Vicuñas und Nandus durch die Berge streifen. Mit diesen vielseitigen Eindrücken von der Atacama-Wüste kehren Sie zurück nach San Pedro, wo Sie bei einem Glas Wein die Bilder dieser unwirklichen Natur sacken lassen können. Oder aber Sie schließen sich in Eigenregie einer astronomischen Exkursion an. Hierbei verstehen Sie schnell, warum diese Region als eine der weltweit besten Ausgangspunkte für Sternenforscher gilt.
Auf den Vulkangipfel des Cerro Toco
Heute geht es ganz hoch – auf 5.604 Meter über dem Meeresspiegel. Die Besteigung des Vulkans Cerro Toro an der Grenze zu Bolivien erweckt in Anbetracht dieser schwindelerregenden Höhe den Anschein größter Brisanz. Und fürwahr darf die körperliche Beanspruchung auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Doch die etwa 400 Höhenmeter, die auf Ihrer Kurzwanderung aufzusteigen sind, erfordern keine gesonderten, technischen Vorerfahrungen. Beschenkt werden Sie dafür mit einer irren Gipfelsicht auf das stille, bergige Wüstenland.
Valparaíso
Miniatur der Vielfalt Chiles
Ihre Weiterreise führt Sie nach Valparaíso. Die Hafenstadt ist bekannt für ihre mit buntem Blech verkleideten Häuser auf den vielen Hügeln, ihre historischen Aufzüge und Aussichten auf den schillernden Ozean vor der breiten Bergsilhouette. Schlängeln Sie sich aufmerksam durch die verwinkelten Straßenzüge dieser freiheitsliebenden Küstenmetropole und besteigen Sie die unzähligen wie beschwingt gestalteten Treppen von Valparaíso. Oder Sie entschließen sich spontan zu einem kurzen Bootsausflug in der Pazifikbucht und betrachten die Ästhetik dieses extrovertierten Ortes vom Meer aus.
Über die Hügel der Hafenstadt
Ihr persönlicher Stadtführer holt Sie von Ihrer Unterkunft ab und präsentiert Ihnen die vielen Gesichter von Valparaíso. Sie fahren mit ruckeligen Aufzügen die Hügel hinauf und besuchen den von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Stadtkern. Entdecken Sie herausragende Straßenkunst voller Politik und Ironie und erfahren Sie Hintergründe zur bewegten Geschichte der Hafenstadt. Im weiteren Tagesverlauf können Sie Galerien, Museen oder das ehemalige Wohnhaus von Pablo Neruda auskundschaften.
Palmen und Panoramen im Nationalpark Cerro La Campana
Im Landesinneren von Valparaíso befindet sich der reizvolle Nationalpark Cerro La Campana. Auf einer geführten Wanderung durchqueren Sie grüne Palmenwälder und besichtigen die sehr interessante Fauna und endemische Flora des Reservats. Mögen Sie es überdies sportlich, haben Sie die Möglichkeit den Glockengipfel zu erklimmen. Der Aufstieg ist fordernd, doch werden Sie bei gutem Wetter belohnt mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Pazifikküste zur einen, auf die Andenkette zur anderen Seite.
Abreise
Abschied von Chile
Heute endet Ihre Reise. Sie begeben sich zum Flughafen der chilenischen Hauptstadt. Von dort reisen Sie zurück nach Hause, voller neuer und bleibender Eindrücke von diesem besonderen Stück Erde.
Der Gesamtpreis für alle Teilnehmenden beträgt
12.450,00 €.