Verkrustete Salzseen der Atacama-Wüste, sonnenverwöhnte Weinfelder, klirrende Gletscher – kaum ein Land der Welt beheimatet so viele Klimazonen wie Chile. Die unterschiedlichen Wetterphänomene bestimmen den Takt des Reisens. Welche Monate eignen sich für eine Patagonien-Wanderung? Und was ist die beste Reisezeit für einen Badeurlaub in Chile? Das erfahren Sie hier.
Concepción markiert die geografische Mitte Chiles. Die Region ist wirtschaftlicher Motor und studentische Metropole. Touristisch hingegen fristet sie ein Schattendasein. Gerade das ermöglicht eine unverstellte Begegnung mit dem chilenischen Alltag und ein Eintauchen in die ursprüngliche Küstenlandschaft mit ihren unaufgeregten Fischerdörfern.
Die Osterinsel trägt eine besondere Stimmung mit ihren geheimnisvollen Zeremoniestätten und wuchtigen Moai-Steinfiguren, mit vulkanischen Relikten und der traumhaften Küste. Zwischen den Kontinenten von Südamerika und Australien ragt Rapa Nui, wie die indigene Ursprungsbevölkerung die Vulkaninsel bezeichnet, aus dem Meer. Sie wird als Nabel der Welt gerühmt – fernab von allem und doch im Mittelpunkt dieses Planeten.
Auf über 6.000 Kilometern erstreckt sich die Küste von Chile. Ihr entlang reihen sich kilometerlange Sandstrände und romantische Fischerbuchten, Steilküsten und urbane Uferpromenaden. Landeinwärts zwischen Meer und Anden locken wiederum schillernde Lagunen und Badeseen mit Vulkanblick. Dies sind unsere 10 liebsten Strände von Chile.
In der Hauptstadt von Chile verschmelzen die historischen Stränge des Landes mit der aktuellen Politik, wirtschaftliche Trends und die alltäglichen Routinen eines großen Teils der chilenischen Bevölkerung. Über der Metropole thront die andächtige Andenkette mit ihren Vulkanen und Gletschern. Und im idyllischen Umland verteilen sich fürstliche Weingüter.
Holzarchitektur, der weite Llanquihue-See und das umwerfende Vulkanpanorama machen Puerto Varas zu einer der schönsten Städte von Chile. Hier möchte man verweilen – und kann doch kaum die Füße stillhalten. Zu reizvoll ist das Umland mit seinen Nationalparks und Wasserfällen, den verschneiten Vulkankegeln und der Inselwelt von Chiloé.
Am nördlichsten Punkt Chiles begrüßt Arica seine Gäste mit tollen Stränden unter der stetig warmen Sonne. Und im Landesinneren erhebt sich das Altiplano der Anden mit seinen grasenden Alpakas, heißen Thermalquellen und autoritären Vulkanen.
Es mag nicht viele Orte auf der Welt geben, die sich für das Wellenreiten so sehr eignen wie Pichilemu. Am Küstenzipfel Punta de Lobos finden sich globale Surfgrößen ein und schaffen ein internationales Ambiente. Es steht im Kontrast zu dem sonst eher provinziellen Charakter dieses sympathischen Städtchens von Zentralchile.
Die Spuren der Deutschen sind im sympathischen Valdivia nicht zu übersehen. Doch war die südchilenische Metropole auch Schauplatz von kriegerischen Konflikten und Naturkatastrophen. Die bewegte Vergangenheit steht im Kontrast zum Einklang des gemütlichen Städtchens mit seiner harmonischen Flusslandschaft.
In Chile nennen sie ihn Lago General Carrera, auf der argentinischen Seite trägt er den Namen Lago Buenos Aires. Dieser majestätische See erstreckt sich in den Tiefen von Patagonien über Grenzen hinweg. Sein Wasser schillert türkisfarben. Und das Umland ist eine wahre Komposition herausragender Natur.