Auf der Insel Chiloé im Süden von Chile vermischen sich indigene Mythen mit den christlichen Traditionen europäischer Einwanderer. Die Insulaner*innen leben naturnah vom fruchtbaren Land und dem Fischfang. Und vor der rauen Pazifikküste tummeln sich Seelöwen, Pinguine und Delfine.
Concepción markiert die geografische Mitte Chiles. Die Region ist wirtschaftlicher Motor und studentische Metropole. Touristisch hingegen fristet sie ein Schattendasein. Gerade das ermöglicht eine unverstellte Begegnung mit dem chilenischen Alltag und ein Eintauchen in die ursprüngliche Küstenlandschaft mit ihren unaufgeregten Fischerdörfern.
Der Torres del Paine ist so etwas wie das naturräumliche Epizentrum Patagoniens. Mit seinen spitzen Granitgipfeln, türkisblauen Seen und dem massiven Gletschereis steht der Nationalpark stellvertretend für die Wildnis des südlichen Zipfels von Amerika.
Die Osterinsel trägt eine besondere Stimmung mit ihren geheimnisvollen Zeremoniestätten und wuchtigen Moai-Steinfiguren, mit vulkanischen Relikten und der traumhaften Küste. Zwischen den Kontinenten von Südamerika und Australien ragt Rapa Nui, wie die indigene Ursprungsbevölkerung die Vulkaninsel bezeichnet, aus dem Meer. Sie wird als Nabel der Welt gerühmt – fernab von allem und doch im Mittelpunkt dieses Planeten.
Türkis glitzerndes Wasser und weißer Sand schmücken die hinreißende Bucht von Bahía Inglesa. Bei einer Wanderung auf den chilenischen Zuckerhut im Nationalpark Pan de Azúcar eröffnen sich tolle Panoramen auf die schweigsame Wüstenlandschaft und den weiten Ozean. Und im Hinterland thront der höchste Vulkan der Erde.
Die Carretera Austral durchquert das verborgene Nordpatagonien und verbindet abgelegene Dörfer zwischen Puerto Montt und Villa O’Higgins. Auf der Strecke der gut 1.200 Kilometer langen Route eröffnen sich hinreißende Landschaften mit Regenwald, Fjorden, Gletschern und Vulkanen. Währenddessen folgen die kleinen Orte ihrem ganz eigenen Rhythmus. Hier sind unsere Tipps und Favoriten für eine Reise auf der Carretera Austral.
Wintersport in Chile ist mehr als Ski- und Snowboardfahren in den Bergen. Die chilenischen Resorts gelten als die besten auf der Südhalbkugel. Solide Pisten und Vulkanhänge auf über 3.000 Metern gewährleisten ausgezeichnete Bedingungen. Andine Panoramen auf verschneite Vulkankegel und malerische Seenlandschaften rauben den Atem. Und die chilenische Pazifikküste ist nie fern.
Kalbende Gletscherzungen, die steile Darwinkordillere und das sagenumwobene Kap Hoorn flankieren die Fahrt durch die verzweigten Fjorde Feuerlands. Das Expeditionsschiff der Australis quert einen einmaligen und völlig verlassenen Naturraum von Patagonien. Spannende Exkursionen mit Zodiac-Booten, fundierte Vorträge und der luxuriöse Aufenthalt an Bord mit einer ausgezeichneten Küche krönen diese außergewöhnliche Feuerland-Reise.
In der Hauptstadt von Chile verschmelzen die historischen Stränge des Landes mit der aktuellen Politik, wirtschaftliche Trends und die alltäglichen Routinen eines großen Teils der chilenischen Bevölkerung. Über der Metropole thront die andächtige Andenkette mit ihren Vulkanen und Gletschern. Und im idyllischen Umland verteilen sich fürstliche Weingüter.
Über 2.000 Vulkane beheimatet Chile. Gut 90 davon werden als aktiv eingestuft. Einer von ihnen ist der Ojos del Salado – der höchste Vulkan der Welt ragt 6.893 Meter über die Atacama-Wüste. Kaum ein Land ist reicher von Vulkanen beschenkt. Sie symbolisieren die majestätische Schönheit von Chile und sind zugleich Ausdruck der unbändigen Kraft der Natur.